Kurze Infos zu spannenden Themen sind ja ganz praktisch, warum sowas also nicht für Biofeedback-Studien machen? In unserem kurzen (und soweit ich weiß einzigartigen) Kurzüberblick geht es heute um HRV-Biofeedback bei Sucht, Performance-Steigerung bei Athlethen und Zusammenhänge von Stress und Bruxismus.


HRV-Biofeedback bei Heroin-Konsumenten
Nachdem eine niedrige Herzratenvariabilität bei Personen, welche Heroin nehmen nachgewiesen wurde, die Effekte eines HRV-Biofeedbacks hier aber noch nicht untersucht wurden, hatte die Studie von Lin et al. unter anderem dieses Thema. Es zeigte sich, dass das HRV-Biofeedback eine effektive nicht-medikamentöse Intervention zur Wiederherstellung der autonomen Balance war.

Quelle: Lin, I. M., Ko, J. M., Fan, S. Y., & Yen, C. F. (2016). Heart Rate Variability and the Efficacy of Biofeedback in Heroin Users with Depressive Symptoms. Clinical Psychopharmacology and Neuroscience, 14(2), 168.

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Biofeedback im Leistungssport
In dieser Studie von Bar-Eli et al. wurde die Beziehung eines Mental-Trainings mit Biofeedback und sportlicher Leistung bei Elite-Schwimmern untersucht. Nach einer Baseline-Messung wurden die Teilnehmer über 10 Wochen getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Experimentalgruppe ihre Performance steigen konnte, während die Leistungen der Kontrollgruppe relativ stabil waren.

Quelle: Bar-Eli, M., & Blumenstein, B. (2004). Performance enhancement in swimming: The effect of mental training with biofeedback. Journal of Science and Medicine in Sport, 7(4), 454-464.

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Biofeedback und Bruxismus
Die Ursache für Bruxismus (Zähneknirschen) sind vielfältig. In einer Untersuchung der Zahnärztin Maria Giraki wurden 48 Teilnehmer untersucht. Es zeigten sich, dass diejenigen, welche über häufigen Stress im Alltag und Beruf klagten, auch am häufigsten nachts mit den Zähnen knirschten. Unter anderem wird Bruxismus-Patienten empfohlen zu lernen mit Stress umzugehen. Hierbei wird neben anderen Verfahren auch explizit die Biofeedback-Methode erwähnt. Patienten können mit der optischen Unterstützung die entspannte Haltung üben und sich das dabei entstehende Gefühl zu merken.

Quelle: Zähneknirschen kommt nicht allein auf http://www.sv-lex.de – Medical Mirror

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