<link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin />{"id":2982,"date":"2015-05-06T10:05:37","date_gmt":"2015-05-06T08:05:37","guid":{"rendered":""},"modified":"2026-02-16T13:59:52","modified_gmt":"2026-02-16T12:59:52","slug":"anxiety-and-panic-attacks","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/was-ist-biofeedback\/anwendungsgebiete\/angst-und-panikattacken\/","title":{"rendered":"Anxiety disorders and biofeedback: an effective treatment option"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#004363&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Biofeedback bei Angst und Panikattacken&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font=&#8220;|700|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; title_font_size=&#8220;40px&#8220; title_font_size_tablet=&#8220;40px&#8220; title_font_size_phone=&#8220;30px&#8220; title_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; custom_padding=&#8220;||7px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Angstst\u00f6rungen sind mit einer Lebenszeitpr\u00e4valenz von bis zu 16,6% die h\u00e4ufigste Gruppe psychischer Erkrankungen. Dazu z\u00e4hlen spezifische Phobien, Panikst\u00f6rungen und generalisierte Angstst\u00f6rungen, die alle durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige \u00c4ngste und ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem gekennzeichnet sind.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Betroffenen stellen Angstzust\u00e4nde eine erhebliche Belastung im Alltag dar und f\u00fchren zu einem oft massiven Leidensdruck. Die herk\u00f6mmliche Behandlung mit Anxiolytika oder Tranquilizern birgt jedoch Risiken wie Medikamentenmissbrauch und -abh\u00e4ngigkeit und sollte daher nur als kurzfristige Ma\u00dfnahme eingesetzt werden.<\/p>\n<h2 align=\"left\">Behandlung von Angstst\u00f6rungen mit Biofeedback<\/h2>\n<p>Angesichts der nachgewiesenen krankhaften Atemmuster bei Menschen mit Angstst\u00f6rungen<sup>1<\/sup>, fokussiert sich die Biofeedback-Therapie h\u00e4ufig auf das Erlernen einer tiefen und langsamen Bauchatmung durch <a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/was-ist-biofeedback\/#parameter\"><strong>Atem-Biofeedback<\/strong><\/a>. Die Behandlung mit Biofeedback ist als unterst\u00fctzende Training anzusehen<sup>2<\/sup>, die Betroffenen Eigenkompetenz vermittelt und damit den Behandlungsfortschritt positiv beeinflusst. In j\u00fcngerer Zeit wird auch vermehrt das Training der <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/was-ist-biofeedback\/anwendungsgebiete\/herzratenvariabilitaet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Herzratenvariabilit\u00e4t<\/a> <\/b>(also die Synchronizit\u00e4t von Atmung und Herzschlag) f\u00fcr die Behandlung von Angstst\u00f6rungen eingesetzt<sup>3<\/sup>.<\/p>\n<h3 align=\"left\">Zwei Ebenen der Biofeedback-Behandlung<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Atembiofeedback-bei-Angststoerungen.png\" alt=\"\">Die Behandlung von Angstst\u00f6rungen mittels Biofeedback erfolgt auf zwei Ebenen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Training der Entspannungsf\u00e4higkeit:<\/strong> Hierbei werden verschiedene Biofeedback-Methoden eingesetzt, um die allgemeine Entspannungsf\u00e4higkeit zu verbessern. Dies zielt darauf ab, die Grunderregung des K\u00f6rpers zu senken und somit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Angstzust\u00e4nden zu reduzieren.<\/li>\n<li><strong>Expositionstraining:<\/strong> W\u00e4hrend dieses Konfrontationstrainings werden angstbesetzte Inhalte mittels Videos oder Bildern pr\u00e4sentiert und gleichzeitig das Erregungsniveau erfasst und zur\u00fcckgemeldet. Die Entspannung wird dabei durch Atemfeedback oder andere Biofeedback-Modalit\u00e4ten gef\u00f6rdert, mit dem Ziel, eine tiefe Bauchatmung zu erlernen. Das Ziel ist es, die K\u00f6rperwahrnehmung zu sch\u00e4rfen, Entspannung in angstausl\u00f6senden Situationen zu erreichen und diese Entspannung auch in realen Belastungssituationen beizubehalten. Die Biolife-Software erm\u00f6glicht es, durch eigene Sitzungsvorlagen gezielt auf die spezifischen Probleme der Betroffenen einzugehen, etwa durch die Integration eigener Videos oder Bilder bei spezifischen Phobien.<\/li>\n<\/ol>\n<h2 align=\"left\">Wirksamkeit und Effektivit\u00e4t<\/h2>\n<p>Bereits nach 6 bis 12 Sitzungen zeigen sich signifikante Verbesserungen und eine deutliche Reduktion der Angstsymptome<sup>4<\/sup>. Die Teilnehmenden lernen, Stressindikatoren wie den Hautleitwert in angstausl\u00f6senden Situationen selbstst\u00e4ndig zu senken, was zu einer erheblichen Verbesserung ihres Angst- und Vermeidungsverhaltens f\u00fchrt. Diese positiven Effekte sind auch noch ein Jahr nach der Behandlung nachweisbar<sup>4<\/sup>. Studienteilnehmer:innen bewerteten Biofeedback auch als hilfreicher als andere Entspannungstechniken.<sup>6<\/sup><\/p>\n<p>Weiters bewirkt das Training auch eine Ver\u00e4nderung der Krankheitsbew\u00e4ltigung. Die subjektive Angst wird vermindert und die Bereitschaft sich mit den kritischen Situationen zu konfrontieren wird erh\u00f6ht. Die 2016 erschienene Studie Evidence-Based Practice in Biofeedback and Neurofeedback hat die Behandlung von Angstst\u00f6rungen mit Biofeedback auch mit der Stufe 4\/5 \u201eWirksam\u201c bezeichnet<sup>7<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Praktisches Beispiel von Dr. Erich Gamsj\u00e4ger<strong><br \/><\/strong><\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_testimonial author=&#8220;Dr. Erich Gamsj\u00e4ger&#8220; portrait_url=&#8220;https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gamsjaeger_therealmoment_01.jpg&#8220; quote_icon=&#8220;off&#8220; quote_icon_color=&#8220;#004363&#8243; quote_icon_background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; portrait_width=&#8220;90px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_font=&#8220;|300|||||||&#8220; background_color=&#8220;#004363&#8243; background_layout=&#8220;dark&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset3&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><em>In der Vorgeschichte berichtet die Klientin \u201ePanikattacken\u201c, ausgel\u00f6st durch Schwindel und Atemnot. Des Weiteren werden Schmerzgeschehen in der Schulter, Gewichtsverlust und stressbedingte Diarrh\u00f6 als sehr belastend empfunden. Sie empfindet sich auch nach einem Klinikaufenthalt noch als \u201em\u00fcde und \u00fcberlastet\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Klientin scheint eine erh\u00f6hte \u2013 physiologisch \u00fcbersetzte \u2013 Angst-, Gr\u00fcbel- Leistungs- und Stressbereitschaft aufzuweisen. In neuen oder anfordernden Situationen reagiert sie mit einer starken Anspannung, vor allem im Schulter- und Nackenbereich. Darauf erfolgen schnelles und flaches Atmen sowie Wahrnehmung von Schwindel und Bewertung als be\u00e4ngstigend und gef\u00e4hrlich.<\/em><br \/><em>Innerhalb eines Jahres bei 18 Einheiten konnten \u00fcber<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Atemtraining: Bauchatmung ohne Beteiligung der Schultern und Ausatemtraining<\/em><\/li>\n<li><em>Handerw\u00e4rmungstraining bei Anwendung eigener Bilder und Entspannungssequenzen<\/em><\/li>\n<li><em>Koh\u00e4renztraining<\/em><\/li>\n<li><em>und die Motivation der Klientin<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>s\u00e4mtliche Symptome ver\u00e4ndert, gemindert oder aufgel\u00f6st werden. Symptome wie die morgendliche Diarrh\u00f6 verschwanden ohne \u201eaktive\u201c Intervention. Auch die Erfahrung von Kontrolle und Selbstwirksamkeit ver\u00e4nderte Verhalten, Reaktionen sowie Sicht- und Bewertungsweise der Klientin.<\/em><br \/><em>Eine zu Beginn der Behandlung auftretende Attacke konnte die Klientin mit Hilfe der erlernten Methoden abwehren, ab diesem Zeitpunkt traten keine Schwindel-\/Angstanf\u00e4lle mehr auf. Gesp\u00fcr f\u00fcr eigene Bed\u00fcrfnisse und eine positive Sicht auf k\u00f6rperliche aber auch psychische Symptome konnten wiederhergestellt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Heute ist die Klientin nicht mehr auf die St\u00fctze durch Biofeedback angewiesen, nutzt diese Unterst\u00fctzung aber gelegentlich, um die eigene Wahrnehmung und selbst entwickelte Methoden der Entspannung zu kalibrieren und validieren.<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_testimonial][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; background_color=&#8220;#f2f2f2&#8243; custom_padding=&#8220;20px|10px|20px|10px|true|true&#8220; sticky_limit_bottom=&#8220;body&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text content_tablet=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_phone=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; 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font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/depression-behandeln-mit-biofeedback\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_color__hover_enabled=&#8220;on|desktop&#8220; icon_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220; body_text_color__hover_enabled=&#8220;on|hover&#8220; body_text_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220;]<\/p>\n<p>Depression<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; 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font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/hyperventilation\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_color__hover_enabled=&#8220;on|desktop&#8220; icon_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220; body_text_color__hover_enabled=&#8220;on|hover&#8220; body_text_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220;]Hyperventilation[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/inkontinenz\/&#8220; 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H., Gevirtz, R., &amp; Roth, W. T. (2001). Respiratory Dysregulation in Anxiety, Functional Cardiac, and Pain Disorders: Assessment, Phenomenology, and Treatment. Behavior Modification, 25(4), 513-545. doi: 10.1177\/0145445501254003.<\/i><\/p>\n<p><i>2 Polak, A. R., Witteveen, A. B., Denys, D., &amp; Olff, M. (2015). Breathing biofeedback as an adjunct to exposure in cognitive behavioral therapy hastens the reduction of PTSD symptoms: a pilot study. Applied psychophysiology and biofeedback, 40(1), 25-31.<\/i><\/p>\n<p><i>3 Ratanasiripong, P., Sverduk, K., Prince, J., &amp; Hayashino, D. (2012). Biofeedback and counseling for stress and anxiety among college students. Journal of College Student Development, 53(5), 742-749.<\/i><\/p>\n<p><i>4 Brauer, A. (1999). Biofeedback and Anxiety. Psychiatric Times, 16(2), 1-2.<\/i><\/p>\n<p><i>5 Meuret, A. E., Wilhelm, F. H., Ritz, T., &amp; Rith, W. T. (2008). Feedback of End-Tidal pCO2 as a Therapeutic Approach for Panic Disorder. Journal of Psychiatric Research, 42(7), 560-568. doi: 10.1016\/j.jpsychires.2007.06.005.<\/i><\/p>\n<p><i>6 Reiner, R. (2008). Integrating a Portable Biofeedback Device into Clinical Practice for Probands with Anxiety Disorders: Results of a Pilot Study. Applied Psychophysiology and Biofeedback, 33, 55-61. doi: 10.1007\/s10484-007-9046-6.<\/i><\/p>\n<p><i>7 G. Tan, F. Shaffer, R. Lyle, &amp; I. Teo (Eds.). Evidence-based practice in biofeedback and neurofeedback (3rd ed.). Wheat Ridge, CO: Association for Applied Psychophysiology and Biofeedback.<\/i><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angstst\u00f6rungen sind mit einer Lebenszeitpr\u00e4valenz von bis zu 16,6% die h\u00e4ufigste Gruppe psychischer Erkrankungen. Dazu z\u00e4hlen spezifische Phobien, Panikst\u00f6rungen und generalisierte Angstst\u00f6rungen, die alle durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige \u00c4ngste und ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem gekennzeichnet sind. F\u00fcr die Betroffenen stellen Angstzust\u00e4nde eine erhebliche Belastung im Alltag dar und f\u00fchren zu einem oft massiven Leidensdruck. Die herk\u00f6mmliche [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":6078,"parent":256303,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<img class=\"size-medium wp-image-6078 alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/fear-615989_640-300x230.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"230\" \/>Angstst\u00f6rungen stellen mit einer Lebenszeitpr\u00e4valenz von bis zu 16,6% die h\u00e4ufigste psychische St\u00f6rungsgruppe dar. Seien es spezifische Phobien, Panik- oder generalisierte Angstst\u00f6rungen - Kennzeichen aller Angstsyndrome sind exzessive emotionale \u00c4ngste und ein Ungleichgewicht des autonomen Nervensystems.\r\n\r\nAngstzust\u00e4nde sind f\u00fcr die Betroffenen eine deutliche Behinderung in der Bew\u00e4ltigung des Alltags und erzeugen (zum Teil) massiven Leidensdruck. Die \u00fcbliche medizinische Behandlung durch Gabe von Anxiolythika oder Tranquilizern kann zu Medikamentenmissbrauch und \u2013abh\u00e4ngigkeit f\u00fchren und sollte deshalb nur als vor\u00fcbergehende Ma\u00dfnahme eingesetzt werden.\r\n<h2 align=\"left\">Behandlung von Angstst\u00f6rungen mit Biofeedback<\/h2>\r\nDa nachgewiesen werden konnte, dass Probanden mit Angstst\u00f6rungen krankhafte Atemparameter aufweisen<sup>1<\/sup>, konzentriert sich eine Entspannungstherapie mit Biofeedbackger\u00e4ten sehr oft auf das Erlernen einer tiefen und langsamen Bauchatmung mittels Atem-Biofeedback. Die Behandlung mit Biofeedback ist als unterst\u00fctzende Training anzusehen<sup>2<\/sup>, die Probanden Eigenkompetenz vermittelt und damit den Behandlungsfortschritt positiv beeinflusst.\r\n\r\nSeit einiger Zeit wird auch verst\u00e4rkt das Training der <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/was-ist-biofeedback\/herzratenvariabilitaet\/\">Herzratenvariabilit\u00e4t <\/a><\/b>(also die Synchronizit\u00e4t von Atmung und Herzschlag \u2013 RSA Training) f\u00fcr die Behandlung von Angstst\u00f6rungen eingesetzt<sup>3<\/sup>.\r\n<h3 align=\"left\">2 Formen der Behandlung<\/h3>\r\n<img class=\"alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Atembiofeedback-bei-Angststoerungen.png\" \/>Die Behandlung von Angstst\u00f6rungen mittels Biofeedback erfolgt auf 2 Ebenen. Zum einen wird mittels verschiedener Feedback-Methoden die allgemeine Entspannungsf\u00e4higkeit trainiert. Dies soll die Grunderregung des Organismus senken und damit die Auftrittswahrscheinlichkeit der Angstproblematik an sich verringern.\r\n\r\nDes Weiteren wird auch intensiv mit Expositionstraining gearbeitet. W\u00e4hrend dieses Konfrontationstrainings werden angstbesetzte Inhalte mittels Videos oder Bildern pr\u00e4sentiert und gleichzeitig das Erregungsniveau geerfassen und r\u00fcckgemeldet. Die Entspannungsinduktion erfolgt z.B. durch das bereits erw\u00e4hnte Atemfeedback und Erlernen einer tiefen Bauchatmung oder andere Feedback-Modalit\u00e4ten.\r\n\r\nZiel ist der Ausbau der K\u00f6rperwahrnehmung, sowie die Entspannung angesichts angstbesetzter Inhalte und die Beibehaltung dieser Entspannung auch in belastenden Situationen. Die Biolife-Software bietet hier die M\u00f6glichkeit mittels eigener Sitzungsvorlagen spezifisch auf die Probleme der Probanden einzugehen, indem z.B. eigene Videos oder Bilder f\u00fcr eine sehr spezifische Phobie eingef\u00fcgt werden.\r\n<h2 align=\"left\">Wirksamkeit, Berichte und Effektivit\u00e4t<\/h2>\r\nNach bereis ca. 6 bis 12 Sitzungen zeigen sich Verbesserungen und signifikante Symptomreduktionen<sup>4<\/sup>. Es ist den Probanden schnell m\u00f6glich ihren Stressindikatoren wie den Hautleitwert in \u00e4ngstigenden Situationen selbstst\u00e4ndig zu senken und damit ihr Angst- und Vermeidungsverhalten deutlich zu verbessern. Ein Behandlungserfolg, kann auch noch nach einem Jahr nachgewiesen werden<sup>4<\/sup>.Studienteilnehmer bewerteten Biofeedback auch als hilfreicher als andere Entspannungstechniken<sup>6<\/sup>\r\n\r\nWeiters bewirkt das Training auch eine Ver\u00e4nderung der Krankheitsbew\u00e4ltigung. Die subjektive Angst wird vermindert und die Bereitschaft sich mit den kritischen Situationen zu konfrontieren wird erh\u00f6ht. Die 2016 erschienene Studie Evidence-Based Practice in Biofeedback and Neurofeedback hat die Behandlung von Angstst\u00f6rungen mit Biofeedback auch mit der Stufe 4\/5 \u201eWirksam\u201c bezeichnet<sup>7<\/sup>.\r\n\r\n<strong>Passendes Behandlungsbeispiel von Dr. Erich Gamsj\u00e4ger\r\n<\/strong><img class=\"alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Dr._Erich_Gamsjaeger_zur_Behandlung_von_Angststoerungen_mit_Biofeedback.jpg\" \/>In der Vorgeschichte berichtet die Klientin \u201ePanikattacken\u201c, ausgel\u00f6st durch Schwindel und Atemnot. Des Weiteren werden Schmerzgeschehen in der Schulter, Gewichtsverlust und stressbedingte Diarrh\u00f6 als sehr belastend empfunden. Sie empfindet sich auch nach einem Klinikaufenthalt noch als \u201em\u00fcde und \u00fcberlastet\u201c.\r\n\r\nDie Klientin scheint eine erh\u00f6hte \u2013 physiologisch \u00fcbersetzte \u2013 Angst-, Gr\u00fcbel- Leistungs- und Stressbereitschaft aufzuweisen. In neuen oder anfordernden Situationen reagiert sie mit einer starken Anspannung, vor allem im Schulter- und Nackenbereich. Darauf erfolgen schnelles und flaches Atmen sowie Wahrnehmung von Schwindel und Bewertung als be\u00e4ngstigend und gef\u00e4hrlich.\r\nInnerhalb eines Jahres bei 18 Einheiten konnten \u00fcber\r\n<ul>\r\n \t<li>Atemtraining: Bauchatmung ohne Beteiligung der Schultern und Ausatemtraining<\/li>\r\n \t<li>Handerw\u00e4rmungstraining bei Anwendung eigener Bilder und Entspannungssequenzen<\/li>\r\n \t<li>Koh\u00e4renztraining<\/li>\r\n \t<li>und die Motivation der Klientin<\/li>\r\n<\/ul>\r\ns\u00e4mtliche Symptome ver\u00e4ndert, gemindert oder aufgel\u00f6st werden. Symptome wie die morgendliche Diarrh\u00f6 verschwanden ohne \u201eaktive\u201c Intervention. Auch die Erfahrung von Kontrolle und Selbstwirksamkeit ver\u00e4nderte Verhalten, Reaktionen sowie Sicht- und Bewertungsweise der Klientin.\r\nEine zu Beginn der Behandlung auftretende Attacke konnte die Klientin mit Hilfe der erlernten Methoden abwehren, ab diesem Zeitpunkt traten keine Schwindel-\/Angstanf\u00e4lle mehr auf. Gesp\u00fcr f\u00fcr eigene Bed\u00fcrfnisse und eine positive Sicht auf k\u00f6rperliche aber auch psychische Symptome konnten wiederhergestellt werden.\r\n\r\nHeute ist die Klientin nicht mehr auf die St\u00fctze durch Biofeedback angewiesen, nutzt diese Unterst\u00fctzung aber gelegentlich, um die eigene Wahrnehmung und selbst entwickelte Methoden der Entspannung zu kalibrieren und validieren.\r\n<h2>Angst-Studien im Biofeedback-Blog<\/h2>\r\n<b>Atem-Biofeedback hilft!<\/b>\r\n\r\nWie unser Artikel <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/mit-dem-atem-gegen-die-angst\/\">\u201eMit dem Atem gegen die Angst\u201c<\/a><\/b> zeigt, stellt besonders das Atembiofeedback ein enorm wirksames Werkzeug in der Behandlung von Angstst\u00f6rungen dar. Bereits nach sechs bis zw\u00f6lf Sitzungen traten sp\u00fcrbare Erfolge auf und die Probanden bewerteten Biofeedback als hilfreicher als andere Entspanunngstechniken. Der Artikel berichtet auch \u00fcber Besserungen bei Paniksymptomen und Erfolge bei spezifischen Phobien wie z.B der Flugangst.\r\n\r\n<b>Angst, Stress und Depression<\/b>\r\n\r\nIm Artikel <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/biofeedback-bei-angst-stress-und-depresson\/\">\u201eBiofeedback bei Angst, Stress und Depression\u201c<\/a><\/b> berichten wir \u00fcber eine Studie welche die Effekte von Biofeedback bei Studenten in h\u00f6heren Ausbildungsstufen untersuchte. Die Ergebnisse zeigten, dass das Ausma\u00df aller 3 Parameter durch die Biofeedbackbehandlung gesenkt werden konnte, w\u00e4hrend es in der Kontrollgruppe sogar anstieg.\r\n\r\n<b>Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/b>\r\n\r\nNach ICD-10 zwar keine Angstst\u00f6rung aber aufgrund einer \u00e4hnlichen Symtomatik und Behandlungsmethode sei hier auch unser Artikel <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/biofeedback-bei-der-posttraumatischen-belastungsstoerung\/\">\u201eBiofeedback bei der posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung\u201c<\/a><\/b> erw\u00e4hnt, in welchem ebenfalls Atembiofeedback als erfolgreiche Erg\u00e4nzungsbehandlung bei dieser Erkrankung angewandt wurde.\r\n\r\n<strong>Quellen<\/strong>\r\n\r\n<i>1 Wilhelm, F. H., Gevirtz, R., & Roth, W. T. (2001). Respiratory Dysregulation in Anxiety, Functional Cardiac, and Pain Disorders: Assessment, Phenomenology, and Treatment. Behavior Modification, 25(4), 513-545. doi: 10.1177\/0145445501254003.<\/i>\r\n\r\n<i>2 Polak, A. R., Witteveen, A. B., Denys, D., & Olff, M. (2015). Breathing biofeedback as an adjunct to exposure in cognitive behavioral therapy hastens the reduction of PTSD symptoms: a pilot study. Applied psychophysiology and biofeedback, 40(1), 25-31.<\/i>\r\n\r\n<i>3 Ratanasiripong, P., Sverduk, K., Prince, J., & Hayashino, D. (2012). Biofeedback and counseling for stress and anxiety among college students. Journal of College Student Development, 53(5), 742-749.<\/i>\r\n\r\n<i>4 Brauer, A. (1999). Biofeedback and Anxiety. Psychiatric Times, 16(2), 1-2.<\/i>\r\n\r\n<i>5 Meuret, A. E., Wilhelm, F. H., Ritz, T., & Rith, W. T. (2008). Feedback of End-Tidal pCO2 as a Therapeutic Approach for Panic Disorder. Journal of Psychiatric Research, 42(7), 560-568. doi: 10.1016\/j.jpsychires.2007.06.005.<\/i>\r\n\r\n<i>6 Reiner, R. (2008). Integrating a Portable Biofeedback Device into Clinical Practice for Probands with Anxiety Disorders: Results of a Pilot Study. Applied Psychophysiology and Biofeedback, 33, 55-61. doi: 10.1007\/s10484-007-9046-6.<\/i>\r\n\r\n<i>7 G. Tan, F. Shaffer, R. Lyle, & I. Teo (Eds.). Evidence-based practice in biofeedback and neurofeedback (3rd ed.). Wheat Ridge, CO: Association for Applied Psychophysiology and Biofeedback.<\/i>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-2982","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2982"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":261009,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2982\/revisions\/261009"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/256303"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}