<link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin />{"id":3363,"date":"2017-08-14T07:42:51","date_gmt":"2017-08-14T05:42:51","guid":{"rendered":""},"modified":"2026-02-16T14:00:33","modified_gmt":"2026-02-16T13:00:33","slug":"biofeedback-im-beruf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/was-ist-biofeedback\/biofeedback-im-beruf\/","title":{"rendered":"Die Anwendung von Biofeedback und Neurofeedback im beruflichen Kontext"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#004363&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Biofeedback im Beruf&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font=&#8220;|700|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; title_font_size=&#8220;40px&#8220; title_font_size_tablet=&#8220;40px&#8220; title_font_size_phone=&#8220;30px&#8220; title_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; custom_padding=&#8220;||7px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Biofeedback und Neurofeedback finden zunehmend Anwendung im beruflichen Umfeld. Hier sind es zwei ein wenig unterschiedliche Bereiche, welche sich eingeb\u00fcrgert haben. Auf der einen Seite findet sich mit der Anwendung in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Ansatz Mitarbeiter:innen pr\u00e4ventiv zu sch\u00fctzen. Auf der anderen Seite wird die Methode auch angewandt um Spitzenleistungen von Leistungstr\u00e4gern (z.B. im Management) zu f\u00f6rdern.<\/strong><\/p>\n<h2>Biofeedback in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge<\/h2>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat <strong><a href=\"\/was-ist-biofeedback\/biofeedback-bei-stress-und-burnout\/\">Stress<\/a><\/strong>\u00a0als eine der <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/questions-and-answers\/item\/stress\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>gr\u00f6\u00dften Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts<\/strong><\/a> identifiziert.<sup>1<\/sup> Besonders im beruflichen Kontext sind Stressfaktoren weit verbreitet und k\u00f6nnen gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit von Mitarbeiter:innen haben. Angesichts der hohen Kosten, die durch Arbeitsausf\u00e4lle aufgrund von Burnouts entstehen k\u00f6nnen, investieren immer mehr Unternehmen in betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung, um diesem Trend entgegenzuwirken.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p>Biofeedback hat sich als eine \u00e4u\u00dferst effektive Methode zur Stressbew\u00e4ltigung erwiesen. Der Hauptvorteil von Biofeedback liegt in seiner F\u00e4higkeit, objektive R\u00fcckmeldungen \u00fcber den Stresslevel eines Individuums zu liefern. Dieses kann anfangs zum Beispiel durch einen kurzen Stresstest erfasst werden, der die physiologischen Reaktionen auf Stress zeigt. Diese R\u00fcckmeldungen werden auf einem Bildschirm visualisiert, wodurch der oft subjektive Eindruck, keinen Stress zu haben, \u00fcberpr\u00fcft werden kann. Dies kann f\u00fcr viele Menschen ein aufschlussreicher Moment sein und dient als Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Motivation, sich mit den Stressbew\u00e4ltigungstechniken auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil ist der spielerische Zugang der Methode. Der Wunsch, Fortschritte zu erzielen, und \u201ediesmal tiefere Entspannung zu erreichen\u201c, kann die Motivation erheblich steigern. Diese Motivation kann besonders bei Erwachsenen, die m\u00f6glicherweise Schwierigkeiten haben, sich f\u00fcr traditionelle Entspannungstechniken zu begeistern, von Bedeutung sein.<\/p>\n<h2>Biofeedback zur F\u00f6rderung beruflicher Spitzenleistungen<\/h2>\n<p>Biofeedback ist nicht nur eine Methode zur Stressbew\u00e4ltigung, sondern auch ein Werkzeug zur Leistungssteigerung. Besonders im Management und in anderen leistungsintensiven Berufen k\u00f6nnen Spannung, Aufregung und Angst die berufliche Leistung beeintr\u00e4chtigen. Hier kann Biofeedback helfen, die F\u00e4higkeit zur Selbstregulation zu verbessern. Techniken zur effizienten Kurz-Pause und zur Stressbew\u00e4ltigung werden vermittelt, um die Leistungsf\u00e4higkeit zu maximieren.<\/p>\n<p>Ein fortschrittlicherer Ansatz ist das Neurofeedback, das sich auf die Regulation der Gehirnaktivit\u00e4t konzentriert. Durch Neurofeedback k\u00f6nnen spezifische Gehirnwellenmuster gef\u00f6rdert werden, die mit erh\u00f6hter Konzentration und kognitiver Leistungsf\u00e4higkeit in Zusammenhang stehen. Dies ist besonders wertvoll f\u00fcr Berufst\u00e4tige, die in stressreichen oder anspruchsvollen Situationen ihre mentale Klarheit und Leistungsf\u00e4higkeit aufrechterhalten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In einer Studie mit Managern zeigte sich\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/was-ist-biofeedback\/herzratenvariabilitaet\/\">HRV-Biofeedback<\/a>\u00a0<\/strong>als effektiv zur Verbesserung der kardialen autonomen Balance und in der Reduktion von stressbezogenen psychophysiologischen Outcomes<sup>3<\/sup>. Bei Industriearbeiten wiederum konnte gezeigt werden, dass ein Atembiofeedback-Training in dem ein entspannungsf\u00f6rderliches Atemmuster trainiert wurde \u00a0nach 5 Wochen zeigten, dass Werte f\u00fcr Depression, Angst und Stress nach dem Training in der Biofeedbackgruppe signifikant niedriger waren als jene in der Kontrollgruppe<sup>4<\/sup>. Schlussendlich Biofeedback kann auch angewandt werden um Studenten im Umgang mit Stress (z.B durch eine neue Lebenssituation oder hohe Anforderungen) umzugehen<sup>5<\/sup>.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich kann Biofeedback auch bei allt\u00e4glichen Stressfaktoren, wie dem t\u00e4glichen Pendeln und den damit verbundenen \u201edaily hassles\u201c wie Staus, hilfreich sein. Eine Studie hat gezeigt, dass Biofeedback signifikante Verbesserungen in psychologischen Testwerten und Cortisollevels bei Menschen brachte, die unter allt\u00e4glichem Stress litten.<sup>6<\/sup><\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Biofeedback und Neurofeedback bieten wertvolle Werkzeuge zur Verbesserung der beruflichen Gesundheit und Leistungsf\u00e4higkeit. W\u00e4hrend Biofeedback in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge hilft, Stress fr\u00fchzeitig zu erkennen und zu bew\u00e4ltigen, tr\u00e4gt es gleichzeitig zur Motivation der Mitarbeiter bei. Auf der anderen Seite unterst\u00fctzt Neurofeedback die Optimierung kognitiver Funktionen und die Leistungssteigerung im beruflichen Kontext. Beide Methoden haben sich als effektive Ans\u00e4tze zur Verbesserung des Wohlbefindens und der Leistungsf\u00e4higkeit erwiesen und stellen eine sinnvolle Investition f\u00fcr Unternehmen dar, die sowohl die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sch\u00fctzen als auch deren Spitzenleistungen f\u00f6rdern m\u00f6chten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; background_color=&#8220;#f2f2f2&#8243; custom_padding=&#8220;20px|10px|20px|10px|true|true&#8220; sticky_limit_bottom=&#8220;body&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text content_tablet=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_phone=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text content_tablet=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_phone=&#8220;<\/p>\n<h3>Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>&#8220; content_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;||||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;1px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#FFA85B&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>\u00a0Biofeedback bei:<\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/adhs-hyperaktivitaet\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_color__hover_enabled=&#8220;on|desktop&#8220; icon_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220; body_text_color__hover_enabled=&#8220;on|hover&#8220; body_text_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220;]<\/p>\n<p>ADHS<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/angst-und-panikattacken\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_color__hover_enabled=&#8220;on|desktop&#8220; icon_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220; body_text_color__hover_enabled=&#8220;on|hover&#8220; body_text_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220;]<\/p>\n<p>Angstst\u00f6rungen<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; 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font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/morbus-raynaud\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_color__hover_enabled=&#8220;on|desktop&#8220; icon_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220; body_text_color__hover_enabled=&#8220;on|hover&#8220; body_text_color__hover=&#8220;#FFA85B&#8220;]<\/p>\n<p>Morbus Raynaud<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb use_icon=&#8220;on&#8220; font_icon=&#8220;&#x35;||divi||400&#8243; icon_color=&#8220;#004363&#8243; icon_placement=&#8220;left&#8220; image_icon_width=&#8220;24px&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_text_color=&#8220;#004363&#8243; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; link_option_url=&#8220;\/was-ist-biofeedback\/biofeedback-bei-einer-posttraumatischen-belastungsstorung\/&#8220; 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(2013). Volkswirtschaftliche Analyse eines rechtzeitigen Erkennens von Burnout. Johanes Kepler Universit\u00e4t Linz.<\/i><\/p>\n<p><i>3 Munaf\u00f2, M., Patron, E., &amp; Palomba, D. (2015). Improving Managers\u2019 Psychophysical Well-Being: Effectiveness of Respiratory Sinus Arrhythmia Biofeedback. Applied psychophysiology and biofeedback, 1-11.<\/i><\/p>\n<p><i>4 Purwandini Sutarto, A., Abdul Wahab, M. N., &amp; Mat Zin, N. (2012). Resonant breathing biofeedback training for stress reduction among manufacturing operators. International Journal of Occupational Safety and Ergonomics, 18(4), 549-561.<\/i><\/p>\n<p><i>5 Jarasiunaite, G., Perminas, A., Gustainiene, L., Peciuliene, I., &amp; Kavaliauskaite-Keserauskiene, R. (2015). BIOFEEDBACK-ASSISTED RELAXATION AND PROGRESSIVE MUSCLE RELAXATION POTENTIAL FOR ENHANCING STUDENTS\u2019DISTRESS TOLERANCE. European Scientific Journal, 11(2).<\/i><\/p>\n<p><i>6 Kotozaki, Y., Takeuchi, H., Sekiguchi, A., Yamamoto, Y., Shinada, T., Araki, T., \u2026 &amp; Kawashima, R. (2014). Biofeedback\u2010based training for stress management in daily hassles: an intervention study. Brain and behavior, 4(4), 566-579.<\/i><\/p>\n<p><i>7 SUTARTO, A. P., &amp; WAHAB, M. N. B. A. Biofeedback Technique for Improving Human Operator\u2019s Cognitive Performance.<\/i><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biofeedback und Neurofeedback finden zunehmend Anwendung im beruflichen Umfeld. Hier sind es zwei ein wenig unterschiedliche Bereiche, welche sich eingeb\u00fcrgert haben. Auf der einen Seite findet sich mit der Anwendung in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Ansatz Mitarbeiter:innen pr\u00e4ventiv zu sch\u00fctzen. 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Auf der anderen Seite wird die Methode auch angewandt um Spitzenleistungen von Leistungstr\u00e4gern (z.B. im Management) zu f\u00f6rdern.\r\n<h2>Biofeedback in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge<\/h2>\r\nDie Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu einer der gr\u00f6\u00dften Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erkl\u00e4rt<sup>1<\/sup> und vieles dieser Belastung stammt vermutlich aus dem beruflichen Kontext. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile von betrieblicher Gesundheitsf\u00f6rderung um dieser Entwicklung entgegenzutreten und investieren in diesen Bereich.\r\n\r\nNicht nur aus der Perspektive der Arbeitnehmer ist dies sinnvoll. Auch f\u00fcr die Unternehmen selbst k\u00f6nnen die Kosten f\u00fcr den Arbeitsausfall im Rahmen eines Burnouts immens werden<sup>2<\/sup>.\r\n\r\nDie Vorbeugung und Behandlung von Stress im Beruf kann auch mittels Biofeedback erfolgen, wobei die Methode aus mehreren Gr\u00fcnden ideal f\u00fcr diesen Bereich ist.\r\n\r\n<img class=\"alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Biofeedback-in-der-betrieblichen-Gesundheitsvorsorge_2.png\" \/>Einer der wesentlichen Vorteile der Methode ist hier die objektive technische R\u00fcckmeldung. Diese kann anfangs zum Beispiel durch einen kurzen Stresstest oder eine ausf\u00fchrliche Speichermodus (mit dem Ger\u00e4t in einer Tasche) durchgef\u00fchrt werden. Dadurch, dass geerfassene Stressreaktionen anschaulich und \u201ereal\u201c am Bildschirm r\u00fcckgemeldet werden, l\u00e4sst sich der oft geh\u00f6rte Einwand \u201eIch brauche das nicht \u2013 ich habe keinen Stress\u201c \u00fcberpr\u00fcfen. Die Erfassung liefert dann oft einen \u201eAha-Effekt\u201c, welcher als Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Trainingsmotivation dienen kann.\r\n\r\nEin weiterer Vorteil ist der spielerische Zugang der Methode. Der Wunsch \u201eweiter zu kommen\u201c, \u201ediesmal tiefere Entspannung zu erreichen\u201c f\u00fchrt auch bei Erwachsenen oft zu einer deutlich erh\u00f6hten Motivation im Vergleich zu klassischen Entspannungstechniken.\r\n<h2>Biofeedback zur Erreichung von beruflichen Spitzenleistungen<\/h2>\r\n<img class=\"alignright\" src=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Biofeedback-fuer-berufliche-Spitzenleistungen.png\" \/>Viele Aspekte des Biofeedbacktrainings im Spitzensport k\u00f6nnen auch auf die Management-Ebene \u00fcbertragen werden. Genauso wie dort k\u00f6nnen auch im beruflichen Kontext, Spannung, Aufregung oder Angst dem Erfolg im Beruf im Wege stehen. Auch hier ist die F\u00e4higkeit sich in diesen stressigen Situationen selbst zu regulieren entscheidend. Genau diese F\u00e4higkeit kann mit Biofeedback reguliert werden. Das Erlernen von Techniken f\u00fcr effiziente Kurz-Pausen hat sich in diesem Kontext ebenfalls sehr bew\u00e4hrt.\r\n\r\nNeben den klassischen Methoden des Biofeedback kann auch das Neurofeedback angewandt werden um zum Beispiel die Aktivit\u00e4t jener Gehirnstromkurven zu st\u00e4rken, welche mit erh\u00f6hter Konzentration in Zusammenhang stehen.\r\n\r\nIn einer Studie mit Managern zeigte sich <b><a href=\"https:\/\/biofeedback.co.at\/was-ist-biofeedback\/herzratenvariabilitaet\/\">HRV-Biofeedback<\/a><\/b> als effektiv zur Verbesserung der kardialen autonomen Balance und in der Reduktion von stressbezogenen psychophysiologischen Outcomes<sup>3<\/sup>. Bei Industriearbeiten wiederum konnte gezeigt werden, dass ein Atembiofeedback-Training in dem ein entspannungsf\u00f6rderliches Atemmuster trainiert wurde \u00a0nach 5 Wochen zeigten, dass Werte f\u00fcr Depression, Angst und Stress nach dem Training in der Biofeedbackgruppe signifikant niedriger waren als jene in der Kontrollgruppe<sup>4<\/sup>. Schlussendlich Biofeedback kann auch angewandt werden um Studenten im Umgang mit Stress (z.B durch eine neue Lebenssituation oder hohe Anforderungen) umzugehen<sup>5<\/sup>.\r\n\r\nAm Rande sei hier auch erw\u00e4hnt, dass Biofeedback auch schon bei Stress hilfreich sein kann, welcher am Weg in die Arbeit entsteht. Exemplarisch sei hier der Stau genannt, welcher zur Kategorie der \u00a0\u201edaily hassles\u201c geh\u00f6rt, als kleinere stressige Situationen im Alltag, welche sich aber trotzdem negativ auf die Gesundheit auswirken. Eine Studie hat hier gezeigt, dass Biofeedback ein sinnvolles Mittel gegen t\u00e4glichen Stress zu sein scheint (unter Anderem signifikante Verbesserungen in den Werten der psychologischen Tests und und den Cortisollevels der Interventionsgruppen)<sup>6<\/sup>.\r\n\r\nIn Bezug auf die Verbesserung von Leistungen konnte z.B ein Beitrag zeigen, dass sich durch HRV-Biofeedback die kognitive Performance von Administratoren verbessern lie\u00df<sup>7<\/sup>.\r\n<h2>Fazit und Quellen<\/h2>\r\nBiofeedback und Neurofeedback k\u00f6nnen im beruflichen Kontext auf verschiedenen Wegen eingesetzt werden. Einerseits kann das Pendel der Arbeitnehmer von \"krankheitswertig\" wieder in Richtung gesund geschwungen werden und andererseits von dort auch weiter in Richtung Spitzenleistung schwingen.\r\n\r\nIn der betrieblichen Gesundheitsvorsorge kann Biofeedback, durch die objektive R\u00fcckmeldung, die zentrale Rolle zukommen Arbeitnehmer \u00fcberhaupt erst von der Notwendigkeit von Ma\u00dfnahmen zur Stressbek\u00e4mpfung zu \u00fcberzeugen. Erfahrungsgem\u00e4\u00df wird die Methode durch den spielerischen Zugang auch besser angenommen als andere Ma\u00dfnahmen dieser Art.\r\n\r\n<strong>Quellen:<\/strong>\r\n<i>1 http:\/\/www.handelsblatt.com\/karriere\/nachrichten\/volkskrankheit-stress-und-kein-ende\/2788788.html<\/i>\r\n\r\n<i>2 Schneider, F., & Dreer, E. (2013). Volkswirtschaftliche Analyse eines rechtzeitigen Erkennens von Burnout. Johanes Kepler Universit\u00e4t Linz.<\/i>\r\n\r\n<i>3 Munaf\u00f2, M., Patron, E., & Palomba, D. (2015). Improving Managers\u2019 Psychophysical Well-Being: Effectiveness of Respiratory Sinus Arrhythmia Biofeedback. Applied psychophysiology and biofeedback, 1-11.<\/i>\r\n\r\n<i>4 Purwandini Sutarto, A., Abdul Wahab, M. N., & Mat Zin, N. (2012). Resonant breathing biofeedback training for stress reduction among manufacturing operators. International Journal of Occupational Safety and Ergonomics, 18(4), 549-561.<\/i>\r\n\r\n<i>5 Jarasiunaite, G., Perminas, A., Gustainiene, L., Peciuliene, I., & Kavaliauskaite-Keserauskiene, R. (2015). BIOFEEDBACK-ASSISTED RELAXATION AND PROGRESSIVE MUSCLE RELAXATION POTENTIAL FOR ENHANCING STUDENTS\u2019DISTRESS TOLERANCE. European Scientific Journal, 11(2).<\/i>\r\n\r\n<i>6 Kotozaki, Y., Takeuchi, H., Sekiguchi, A., Yamamoto, Y., Shinada, T., Araki, T., ... & Kawashima, R. (2014). Biofeedback\u2010based training for stress management in daily hassles: an intervention study. Brain and behavior, 4(4), 566-579.<\/i>\r\n\r\n<i>7 SUTARTO, A. P., & WAHAB, M. N. B. A. Biofeedback Technique for Improving Human Operator\u2019s Cognitive Performance.<\/i>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-3363","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3363"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3363\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":261010,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3363\/revisions\/261010"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2559"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/biofeedback.co.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}